Stark in Naturwissenschaften

Henry-Harnischfeger-Schüler erneut Landessieger beim Wettbewerb „Chemie – mach mit“

Stolz ist die gesamte Schulgemeinde der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster: Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Arbeitsgemeinschaft „Jugend forscht“, betreut von Chemielehrer Winfried Schlägel, wurden im großen Hörsaal auf dem Gelände des naturwissenschaftlichen Campus Riedberg der Goethe Universität Frankfurt am Main für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Sie zählten auf Hessenebene zu den Stärksten ihres Jahrgangs im Wettbewerb „Chemie – mach mit“. Bereits vor einigen Monaten reichten die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Projektmappen zu den Themengebieten „Zauberhafte Farben“ und „Das Blaue Wunder“ ein.  Intensiv erarbeiteten sie, wie sich Farben zusammensetzen und bei äußerlichen Einwirkungen verändern. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Forschung rund um das edle Metall Kupfer. „Fast die Hälfte der Präsentation im gefüllten Hörsaal der Universität bestand während der feierlichen Preisübergabe aus Folien unserer Schülerinnen und Schüler.“, freut sich Winfried Schlägel. Sein jüngerer Kollege Stephan Ottmann zeigte den acht Harnischfeger-Schülerinnen und -Schülern seine ehemalige Ausbildungsstätte, die zu den modernsten in ganz Deutschland zählt.

Besonders die älteren Schülerinnen und Schüler freuten sich auf ein Wiedersehen, die mittlerweile alle unterschiedliche gymnasiale Oberstufen in ganz Hessen besuchen. Eine faszinierende Experimentalvorlesung über Farben rundete die Preisverleihung ab, die von Hochschuldozenten moderiert wurde.

Vor den Augen ihrer Lehrkräfte Winfried Schlägel, Stephan Ottmann sowie der pädagogischen Leiterin der Henry-Harnischfeger-Schule Julia Czech wurden folgende Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen prämiert:

Platz 1 ging an Jonathan Ringelstein und Samuel Kern in der Kategorie „Frühstarter“.

Platz 3 in der Kategorie „3. Lernjahr Chemie“ ging an die Gruppe um die ehemaligen Schüler Joshua Haberkorn, Tom Kailing und Markus Lutz, sowie an die abgegangenen Schülerinnen Leonie Elsesser, Viktoria Kaiser und Josefine Bahlke.

Die Henry-Harnischfeger-Schule erhielt erneut den Schulpreis für die Gesamtleistung ihrer Schülerinnen und Schüler.

Foto: Die stolzen Landessiegerinnen und -sieger der Henry-Harnischfeger-Schule mit ihrem Lehrer Winfried Schlägel

Mit „History Caching“ dem Gründer der Henry-Harnischfeger-Schule auf der Spur

Schülerinnen und Schüler mit Lehrkraft der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden Salmünster Tag der offenen Tür 2020

– Wahlpflichtkurs Geschichte des Jahrgangs 9 organisiert Geschichtsrallye für jüngere Schülerinnen und Schüler –

Das nächste Jahr wird ein Jubiläumsjahr an der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster: 90 Jahre wird im Jahr 2020 die Grundsteinlegung der Henry-Harnischfeger-Schule her sein und 50 Jahre wird es die Schulform Integrierte Gesamtschule in Bad Soden-Salmünster geben.

Einen kleinen Vorgeschmack darauf bietet der Wahlpflichtkurs Geschichte von Lehrerin Ann-Kathrin Koch: Über mehrere Wochen bereiteten Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine „History-Caching-Tour“ über den Gründer der Schule Heinrich, später umbenannt in Henry, Harnischfeger vor. Die Rallye führt über das gesamte Schulgelände und startete mit dem Jahrgang 5.

History Caching“ ist eine Art Schnitzeljagd bzw. ein interaktives Detektivspiel, in der man Informationen über eine historische Person, eine Stadt oder Ereignisse aus der Vergangenheit spielerisch gewinnt. Die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses suchten sich ihren Schulgründer Henry Harnischfeger aus, recherchierten, verfassten eigene Texte und suchten Bilder zur visuellen Unterstützung heraus. Anschließend wurden damit kleine Kisten, sogenannte „Caches“, gepackt, die auf dem Schulgelände versteckt wurden. In Gruppen begaben sich die kleinen Detektive aus dem Jahrgang 5 auf Spurensuche nach ihrem Schulgründer. Sie erfuhren dabei Wesentliches über Henry Harnischfeger als Person, seine Jugend, seinen beruflichen Werdegang, seine Zeit in den USA und die Gründung unserer Schule. „Interessant fand ich, dass Henry Harnischfeger stets mit seiner Heimatstadt verbunden blieb und eine Schule für die kommenden Generationen unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit gründete“, so die Schülerin Yessminda Hoffmann.

Mithilfe einer angefertigten Schatzkarte konnten die Detektive alle „Caches“ aufspüren und das dazugehörige Quiz über Henry Harnischfeger erfolgreich bewältigen. Mit Stolz nahmen die Fünftklässler eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an der History-Caching-Tour von ihren älteren Mitschülerinnen und Mitschülern entgegen.

Frau Ann-Kathrin Koch erklärte abschließend: „Wichtig war uns, dass wir ein geschichtliches Projekt auf die Beine stellen, mit dem wir uns als Schulgemeinde identifizieren können und das allen Beteiligten Spaß macht. Besonders schön ist natürlich, dass die Großen für die Kleinen ein Projekt ausgearbeitet und selbst durchgeführt haben. So ist das vermeintlich trockene Unterrichtsfach Geschichte modern und interaktiv. Wir freuen uns auch, einen kleinen Teil zum kommenden Jubiläumsjahr beitragen zu können.“

Foto: Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Geschichte aus dem Jahrgang 9 sowie Lehrerin Ann Kathrin-Koch mit einer teilnehmenden Schülergruppe des Jahrgangs 5.

Glück auf! – Faszination Steinsalz und deutsche Geschichte

Jahrgang 9 der Henry-Harnischfeger-Schule erkundet das Salzbergwerk Merkers

Zwei voll besetze Busse machten sich am Donnerstag, den 5. Dezember auf den Weg in das Erlebnisbergwerk Merkers im benachbarten Thüringen.

100 Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihren Chemie-Lehrkräften Dr. Birgit Tertel, Stephan Ottmann, Stephan Zastrau und Winfried Schlägel, begaben sich unter Tage, um das „weiße Gold“ zu suchen. Ausgestattet mit Helm und Kittel ging es in den Förderkorb.

Nach 90 Sekunden waren die Chemieschülerinnen und -schüler in 500 Metern Tiefe angekommen. Einige Schülerinnen und Schüler sprachen von einem einmaligen Erlebnis: Die Fahrt in einem engen Korb nach unten in die Stollen war das erste Highlight der Studienfahrt.

Unten angekommen verschafften sich alle Mitreisenden einen ersten Überblick über das mehr als 4000 Kilometer lange Stollennetz, was einer Fläche der Stadt München entspricht. Bevor die Führung begann, wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem Kumpelspruch „Glück auf!“ begrüßt. 

Auf den mit Pritschen versehenen Erlebnistaxis ging es in rasanter Fahrt durch die Stollen. Der Wind pfiff allen um die Ohren, da die Fahrzeuge genauso offen wie riesige Kabrios sind.

An fünf Stationen wurde erläutert, wie der Abbau des Salzes vom Handbetrieb im 19. Jahrhundert bis zum Einsatz von Hightech-Maschinen im 20. Jahrhundert funktionierte. Unter anderem konnten die Schülerinnen und Schüler eine Sprengung nach alter Manier verfolgen. Eine Kristallgrotte, ein Salzbunker, in dem eine faszinierende Lightshow präsentiert wurde und der Kunst- und Goldbunker, indem Ende des Zweiten Weltkrieges mehrere Billionen Reichsmark gelagert war, wurden besichtigt. Bis zu 800 Meter tief und 28°C warm war es zeitweise – eine echte Alternative zu den kalten Temperaturen über Tage, die nach der Fahrt mit dem Förderkorb nach oben bei einigen für eine Gänsehaut sorgten.

Für alle Schülerinnen und Schüler bedeutete der Studientag zum Thema Salz eine Bereicherung des Chemieunterrichts und sorgte für Begeisterung.

Foto: Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 9 mit Schutzhelmen im Salzbergwerk Merkers

Umweltschutz, Demokratie, Digitalisierung und Schulessen im Fokus

Henry-Harnischfeger-Schüler nehmen an politischer Runde des Kreisschülerrates teil

Fünf Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster folgten der Einladung des Kreisschülerrates zu Workshops und Podiumsdiskussion mit Vertretern politischer Parteien in das Main-Kinzig-Forum nach Gelnhausen.

Am Vormittag teilten sich die Jugendlichen in Workshops zu den Themengebieten Digitalisierung, Demokratie, Umweltschutz und Schulessen ein, die ebenfalls vom für Schulen zuständigen Dezernenten Winfried Ottmann mit großem Interesse begleitet wurden.

Die Workshops wurden von Vorstandsmitgliedern des Kreisschülerrates moderiert. Hochprofessionell wurden Argumente ausgetauscht, abgewogen und Fragen für die Podiumsrunde gesammelt.

Im Workshop Digitalisierung diskutierte Winfried Ottmann intensiv mit den Schülerinnen und Schülern über den vom Kreis umzusetzenden Digitalpakt. Der Main-Kinzig-Kreis sei im Vergleich zu anderen Landkreisen bereits früher mit Investitionen an die Schulen herangetreten und verfüge über schnelle Internetverbindungen. Pilotschulen sollten derzeit testen, welche Hardware für den Unterricht geeignet sei. Danach würden alle Schulen flächendeckend davon profitieren. Auch Schulungen für Lehrkräfte biete der Kreis an.

Die Jugendlichen unterstützen die Vorhaben des Kreises und sehen vor allem technische Probleme in Unterrichtsräumen: Verbindungen zwischen Laptop, Tablet und Whiteboard seien oft instabil und brächen ab. „Es muss fest eingestelltes IT-Personal geben, das spontan Fehler beheben kann. Der vom Bund angestoßene und Land bezuschusste Digitalpakt ist zwar der richtige Weg, aber die Mittel reichen nicht aus. Auch Lehrkräfte brauchen dringend Schulungen. Zum Teil müssen wir Schüler die Technik am Laufen halten. Jüngere Schülerinnen und Schüler können das nicht. Lehrkräfte verlieren die Geduld, da „hängende“ Technik Zeitverlust bedeutet. Daher freuen wir uns, wenn der Main-Kinzig-Kreis die Schulen unterstützen will. “, berichtet Nick Hof aus Jahrgang 10.

In den anderen Workshops diskutierten die Teilnehmer über Fridays for Future und weitere Teilhabemöglichkeiten von Jugendlichen an politischen Prozessen.

Nach der Mittagspause stellte sich Stefanie Röder vom Team Schulverpflegung der Heinzelmännchen den kritischen Beiträgen der Jugendlichen. Die Qualität des Mensaessens habe durch einen Zuliefererwechsel zugenommen. Außerdem würde sie sich sehr darüber freuen, wenn Schülerinnen und Schüler über die Mensa-App Rückmeldungen und Wünsche angeben.

Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Schülerinnen und Schüler den Antworten der eingeladenen Politiker. Christoph Degen (SPD), Lukas Schauder (Die Grünen), Elisabeth Kula (Die Linke) und Andreas Lichert (AfD) als Mitglieder des Hessischen Landtages bezogen Stellung zu Digitalpakt und Klimaschutz. Als Vertreter der FDP sprach Behrad Farhan, als Vertreter der CDU Robin Gerlach zu den Schülervertretern. Auch das Wahlrecht ab 16 Jahren wurde intensiv diskutiert: „Steuern zahlen während der Ausbildung müssen wir – wählen dürfen wir aber nicht!“, so der kritische Tenor aus dem Publikum. Die Vertreter der Linken, der Grünen, und der SPD wünschten sich die Wiedereinführung des Wahlrechtes ab 16 auf Landes- und Kommunalebene. Der Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung sieht dies allerdings nicht vor.

Aufgabe der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ist es nun, die besprochenen Ergebnisse mit in die Schulen zu nehmen und Kontakt zu Kreis- und Landespolitikern zu halten. Auch der Kreisschülerrat warb erneut um aktive Mitarbeit.

Foto von links nach rechts: Nick Hof, Thorben Pfeufer, Vanessa Birkler, Philipp Hermann und Yessminda Hoffmann aus den Jahrgängen 9 und 10 der Henry-Harnischfeger-Schule sowie Vertreterinnen und Vertreter des Kreisschülerrates

Bundesweiter Vorlesetag auch an Grundstufe der Henry-Harnischfeger-Schule

Lieblingsbücher der Grundschullehrer vorgestellt

Das Grundschulkollegium der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster ließ sich etwas Besonderes für den bundesweiten Vorlesetag einfallen: Ihre Schülerinnen und Schüler konnten sich den Lieblingskinderbüchern ihrer Lehrerinnen und Lehrern durch Wahl zuordnen. Sie waren begeistert und hörten gespannt den vorgelesenen Geschichten zu. „Wir freuen uns, dass wir unsere Freude am Lesen unseren Schülerinnen und Schülern weitergeben konnten und der Funke sichtlich übersprang. Wir überlegen uns bereits jetzt, wie wir dies im nächsten Schuljahr ausweiten können. Uns liegt die Leseförderung sehr am Herzen und bedanken uns anlässlich des Vorlesetages auch bei unserem Förderverein für den zusätzlichen Lese-Ansporn durch den Lesemarathon, an dem so viele Grundschülerinnen und -schüler jährlich teilnehmen und Preise gewinnen“, so Grundstufenleiterin Antje Spahn.

Fotos: Die Grundschülerinnen und –schüler der Henry-Harnischfeger-Schule hören den Lieblingsgeschichten ihrer Lehrer genau zu.

Das Lehrerkollegium der Grundstufe der Henry-Harnischfeger-Schule mit ihren Lieblingskinderbüchern.

107 Kinder lesen 101.318 Buchseiten

Förderverein der Henry-Harnischfeger-Schule prämiert Siegerinnen und Sieger des Lesemarathons

Tolle Preise haben Sandra Buchhold und Nicole Dönges vom Verein der Freunde und Förderer der Henry-Harnischfeger-Schule für die jungen Leseratten dabei:

Je 100 Euro gibt es für die beiden Siegerklassen des Lesemarathons aus der Grund- und Sekundarstufe, außerdem einen Wanderpokal in Form einer lustigen Leseratte.

Wir freuen uns die Klassen 4b von Herrn Ruppel und Frau Spahn, sowie die Klasse 8d von Frau Auth und Frau Ziegler auszeichnen zu dürfen. Fast 20.000 Buchseiten wurden in der Klasse 4b und fast 33.000 Buchseiten in Klasse 8d gelesen. Das ist ein super Ergebnis!“, freut sich Sandra Buchhold, die die Preisverleihung gemeinsam mit Nicole Dönges organisierte.

Schulleiterin Susanne Glück gratuliert den jungen Lesechampions ebenfalls und wünscht sich eine breitere Teilnahme auch in höheren Jahrgängen: „Ich bin mir sicher, dass sich auch unter älteren Schülerinnen und Schülern begeisterte Leserinnen und Leser befinden, die wir zur Teilnahme am Wettbewerb motivieren können. 101.318 gelesene Buchseiten sind eine stolze Zahl, die auf einen Turm gestapelt geschätzt sicher höher sind als unser Schulgebäude.“, so Susanne Glück.

Pokale für ihre Leseleistungen erhielten folgende Jahrgangsbesten: 

Mia Zinkand (Klasse 2a mit 1559 Seiten)

Fiona Müller (Klasse 3c mit 3602 Seiten)

David Klimek (Klasse 4b mit 4314 Seiten)

Leo Laner (Klasse 6d mit 2700 Seiten)

Lani Klünder (Klasse 7b mit 3571 Seiten)

Luna-Sophie Fritzsche (Klasse 8d mit 12.744 Seiten)

Auf dem Foto: Die stolzen Leserinnen und Leser der Henry-Harnischfeger-Schule erhalten ihre Preise in der Schulbibliothek. Zweite von links: Sandra Buchhold vom Förderverein, Erste von rechts: Nicole Dönges, Lehrerin und Fördervereinsmitglied, Zweite von rechts: Susanne Glück, Schulleiterin

Schülergruppe der Henry-Harnischfeger-Schule versucht sich als Banker

Teilnahme an „Schulbanker- Das Bankenplanspiel“ stellt Schüler vor große Herausforderungen

Der Bundesverband deutscher Banken rief zur Teilnahme am „Planspiel Schulbanker“ auf und sprach damit sofort die drei Schüler Alexander Hein, Leon Knuth und Nick Hof aus dem Jahrgang 10 der Henry-Harnischfeger-Schule an.

Fast 3000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa nehmen in diesem Jahr daran teil. Das Planspiel will Jugendlichen Einblicke in den beruflichen Alltag von Bankenchefs geben. Die Schülergruppen müssen selbstständig finanzielle Entscheidungen treffen und Bankgeschäfte online simulieren.

Für die Harnischfeger-Schüler ist dies die erste Teilnahme am Bankenplanspiel. Bereits beim ersten Lesen der Spielregeln staunten sie, ebenso wie ihre betreuende Lehrkraft Julia Czech, nicht schlecht: „Begriffe wie Dispositionskredite, Konsumkredite oder Schuldverschreibungen sind für uns absolutes Neuland. Wir müssen sogar Bankfilialen mit einer virtuell festgelegten Summe verwalten.“, erklären Alexander, Leon und Nick. Auch Julia Czech gesteht, dass die Anforderungen für Schüler und Lehrkraft sehr hoch seien. „Glücklicherweise stehen im Bekannten- und Verwandtenkreis der drei Schüler hilfsbereite Menschen bereit, die aktiv unterstützen können. Die Teilnahme am Planspiel bedeutet sicher einen enormen Lernzuwachs im Bereich finanzieller Bildung.“, so Czech.

„Wir werden versuchen uns Mühe zu geben und versuchen eine möglichst gute Platzierung zu erreichen.“, sagen die Schüler abschließend und freuen sich auf die nächsten Monate intensiver Spielzeit.

Weitere Informationen unter: www.schulbanker.de

Foto von links nach rechts: Leon Knuth, Alexander Hein und Nick Hof

Förderverein der Henry-Harnischfeger-Schule stellt Gelder für modernen Chemieunterricht zur Verfügung

Die Henry-Harnischfeger-Schule ist bekannt für ihren vielfältigen und abwechslungsreichen Unterricht. Dazu gehören natürlich auch Experimente im Chemieunterricht und im Nawi-Profil, die den Schülerinnen und Schülern auf interessante und anschauliche Weise chemische Zusammenhänge zeigen. Mit Hilfe des Schulfördervereins konnten nun Materialien für den Chemieunterricht im Wert von ca. 1.000 EUR angeschafft werden.

Der Vorsitzende des Schulfördervereins, Volker Hagemann, konnte sich vor Kurzem bei einem Besuch im Chemieunterricht der Klasse 8d vom praktischen Einsatz der neuen Materialien überzeugen. „Es ist schön zu sehen, wie die Schüler bei praktischen Versuchen den Umgang mit Geräten und Chemikalien spielerisch lernen.“, so der Vorsitzende. Er durfte erleben, wie Fachbereichsleiter Stephan Zastrau mit seinen Schülerinnen und Schülern spannende Versuche mit den neuen Materialien durchführte. „Wir haben für die Fachbereiche nur wenige finanzielle Mittel zur Verfügung. Deshalb sind wir dem Förderverein für die zusätzlichen Mittel zur Anschaffung von Labormaterial dankbar.“ so Zastrau. Angeschafft wurden verschiedene Laborbehälter, Reinigungsmittel und Füllstoffe. Diese durften nun von den Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden. In vier Gruppen bereiteten die jungen Naturwissenschaftler zunächst ihre Versuche vor. Es wurde fleißig aufgebaut, präzise gemessen und in Reagenzgläser abgefüllt. Für die Durchführungen wurde sogar der benachbarte Chemiekurs herbeigeholt, der gerade bei Schulleiterin Susanne Glück unterrichtet wurde. Alle freuten sich über die aufregenden Ergebnisse ihrer Versuche, welche besonders im Dunkeln gut zu beobachten waren. Auch Vorsitzender Hagemann war beeindruckt und Schulleiterin Glück resümierte am Ende der erfolgreichen Versuche: „Die Henry-Harnischfeger-Schule bietet gerade in den naturwissenschaftlichen Bereichen hervorragende Voraussetzungen für einen guten Unterricht. Relativ neue Räume, engagierte Lehrerinnen und Lehrer und dank der Unterstützung des Fördervereins auch die notwendige Ausstattung für spannende Laborversuche.“

Mehr Infos unter www.foerderverein-hhs.de

Foto: Schulleiterin Susanne Glück, Chemielehrer und Fachschaftsleiter Stephan Zastrau sowie der Vorsitzende des Fördervereins Volker Hagemann

Tolle Leistungen im Duathlon

Henry-Harnischfeger-Schülerinnen und -Schüler des Sportprofils zeitlich dicht beieinander

Lehrkräfte der Henry-Harnischfeger-Schüler, die im Sportprofil der Jahrgänge 5 und 6 Leichtathletik und Mountainbiking unterrichten, organisierten den diesjährigen Duathlon. Fachbereichsleiter Klaus Auracher übernahm mit seinen Kolleginnen Jasmin Schmitt und Sandra Seipel die Preisverleihung. Auch Mountainbike-Coach Frank Klüh zeigte sich hocherfreut über die Leistungen seiner Schützlinge. 800 Meter Laufen, 5 Kilometer Radfahren und wieder 800 Meter Laufen galt es für die jungen Sportlerinnen und Sportler zu bewältigen. Bei den Mädchen in der Altersklasse U12 siegte Cleo Schreiber (20,06 Min.) vor Sienna Stelting (20,46 Min.) und Emily Kleespies (21,02 Min.). In einer Altersgruppe höher gewann Nadine Rakovic (21,58 Min.) vor ihren Mitschülerinnen Vialentina Scheller (24,20 Min.) und Leonie Reis (30,40 Min.).

Julian Alt erreichte in der Altersgruppe U12 mit 19,04 Minuten den ersten Platz vor Wolf Reuter (20,00 Min.) und David Ringelstein (20,01 Min.). Die Plätze 2 bis 10 lagen nur im Millisekunden-Bereich auseinander.

Besian Kodralija wurde in der Altersgruppe U14 Erster mit 19,37 Minuten, gefolgt von Omar Ghaleb (20,22 Min.) und Erik Benthele (20,46 Min.)

Foto: Das HHS-Sportlehrerteam um Sandra Seipel, Jasmin Schmitt, Frank Klüh und Klaus Auracher mit ihren erfolgreichen Schützlingen

„Mensch, achte den Menschen!“

Jahrgang 10 der Henry-Harnischfeger-Schule gedenkt den 15.000 Opfern der „Euthanasie“-Morde in Hadamar

Der Jahrgang 10 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster besuchte die ehemalige NS-Tötungsanstalt in Hadamar bei Limburg, in der von den Nationalsozialisten in den 1940er Jahren 15.000 Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen oder Kriegstraumata durch Gas und Giftinjektionen getötet wurden.

Die heutige Gedenkstätte Hadamar beeindruckte die Jugendlichen auf grausame Art. Tamina Weiß, Schülersprecherin der Salmünsterer Integrierten Gesamtschule, beschreibt in der Auswertung, wie es ihr erging, als sie die Gaskammer sah: „1941 wurden hier täglich bis zu 100 Menschen durch Kohlenmonoxid getötet. Es ist so beklemmend und bedrückend, sich dies vorzustellen“, sagt sie. Auch die Klassensprecherin der 10d, Konstanze Erbe-Dietz, ist fassungslos und erklärt, dass das Betrachten der noch original vorhandenen Fliesen der Gaskammer einen Schauer über ihren Rücken laufen lässt. Philipp Hermann aus Klasse 10c beschäftigt es auch am darauffolgenden Tag noch sehr, dass es in der NS-Zeit jeden und jede hätte treffen können. „Eine Diktatur macht mit ihren Grausamkeiten vor keiner Menschengruppe halt. Sich seines Lebens sicher sein kann sich niemand. Alleine die Tatsache, Leben in wertes und unwertes Leben einzuteilen, ist menschenverachtend“, so der Schüler.

Am Kinderfriedhof und an einer Stele mit der Inschrift „Mensch, achte den Menschen“ legten die Klassen zum Gedenken an die vielen Opfer Blumen nieder. Besonders berührte eine Geschichte die Schülerinnen und Schüler: Zwei Brüder, die im gleichen Alter wie sie selbst waren, wurden kurz nacheinander getötet. Die Mutter der beiden wollte wegen des aufkommenden Zweifels nach dem Tod eines Sohnes den anderen nach Hause holen. Dies wurde schriftlich abgelehnt. Kurz darauf ging ein weiterer Brief bei ihr ein, der den Tod ihres anderen Sohnes bedauerte. Beide wurden – wie sich nach Kriegsende herausstellte- von Ärzten und Pflegern getötet. „Die Tötungen der Menschen wurden durch gefälschte Diagnosen und Todessursachen verschleiert.“, berichtet Konstanze Erbe-Dietz. Tamea Langer, ebenfalls Schülersprecherin der Henry-Harnischfeger-Schule, sieht einen klaren Auftrag an alle in Deutschland Lebenden: „Wir dürfen nie vergessen, was im Nationalsozialismus passierte. Jeder Jugendliche sollte sich eine Gedenkstätte anschauen, damit man daraus lernen kann und wachsam ist, damit dies nie wieder passieren kann.“

Auch den Klassenlehrern Nicole Dönges, Steffen Auth, Julia Czech und Sabine Haar ist es ein Bedürfnis regelmäßig Gedenkstätten aufzusuchen: „Auch Erwachsene sollten die Chance ergreifen, geschichtliche Lernorte aufzusuchen und sich dadurch die Errungenschaften von Demokratie und Freiheit jederzeit vor Augen halten.“, sind sich die Lehrer einig.

Fotos: Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 10 der Henry-Harnischfeger-Schule legen Blumen für die Opfer in Hadamar nieder.

Busstreik

Auskünfte über den Busstreik und die betroffenen Linien können nur über die Verkehrsgesellschaften (KVG, Rhönernergie, RMV) oder die Medien abgerufen werden. Wir können dazu keine Angaben machen. 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

erfreulicherweise fehlen nur vereinzelt Schülerinnen und Schüler, somit kann der Unterrichtsbetrieb praktisch ungestört weiterlaufen.

Um das Schulgelände herum, ist die Verkehrslage jedoch extrem angespannt. Gerade im Bereich der Bushaltestellen (vereinzelt fahren Busse diese an) gab es immer wieder gefährliche Situationen. Aus diesem Grund dürfen Sie die Bushaltestellen mit ihrem PKW nicht anfahren.

Generell noch einige Hinweise:

  • Die Schule bezieht Informationen über Dauer und Ausmaß des Streiks ausschließlich der Presse.
  • Die Schule ist nicht für den Transport verantwortlich. Kosten, die Ihnen durch den Streik entstehen, werden nicht übernommen.
  • Falls Sie keine Transportmöglichkeit finden, ist das Fehlen Ihres Kindes entschuldigt. Dennoch bedarf es eines Eintrages durch eine/ Erziehungsberechtigte/n im Schuljahresplaner o.ä.!

Selbstverständlich versuchen die Lehrkräfte Hausaufgaben, Arbeitsblätter o.ä. weiterzugeben. Die Schülerinnen und Schüler können ggf. über ihre Lanis-Zugänge Informationen einsehen. Bei Fragen senden Sie bitte eine Mail an:  Klassenarbeiten und Lernkontrollen, die in den Zeitraum des Streiks fallen, können leider nicht verschoben werden. Wir werden jedoch im Sinnes Ihres Kindes Nachschreibetermine anbieten.

Gez. Susanne Glück Rektorin, MA

Sommerlicher Besuch aus Frankreich

Henry-Harnischfeger-Schule bekommt Besuch aus Partnerstadt schülerinnen und schüler der HHS

12 französische Schülerinnen und Schüler zu Gast an der Henry-Harnischfeger-Schule

Mit Spannung erwarteten Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster ihre französischen Gäste aus Guilherand-Granges. Bereits zuvor waren sie in der Partnerstadt in der Nähe von Lyon und genossen die französische Gastfreundschaft. Nun stand der Gegenbesuch an, den die Lehrkräfte Thierry Guy und Frédérique Deist für die Henry-Harnischfeger-Schule organisierten.

Auf dem Programm standen neben dem Besuch des Schulunterrichts an der Salmünsterer Gesamtschule ein Ausflug nach Frankfurt mit gemeinsamem Picknick am Mainufer. Danach gab es eine zweisprachige Führung durch das Filmmuseum mit anschließendem Workshop zur Gestaltung von Animationsfilmen.

Etwas ländlicher und rustikaler ging es am darauffolgenden Tag in Bad Orb zu: Finanziell vom Verein der Freunde von Guilherand-Granges unterstützt ging es gemeinsam auf den Barfuß-Pfad. Die deutschen Gastfamilien organisierten für das Wochenende individuell spannende Programmpunkte.

Zum Abschluss des Schüleraustausches folgten die deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler der Einladung der Stadt Bad Soden-Salmünster in die Spessarttherme. Während des gemeinsamen Abendessens unter dem Motto „Quiche Lorraine trifft auf Frikadelle“ hieß es dann ‚Adieu sagen‘ von der Henry-Harnischfeger-Schule und den neuen Freundinnen und Freunden.

Foto: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zelebrieren die deutsch-französische Freundschaft in Bad Soden-Salmünster.

Hessensieg für Imke Benz

Hessensieg Praktikumsbericht Imke Benz

1. Platz im Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“

Ich freue mich riesig über den Hessensieg“, freut sich Imke Benz, Schülerin der Klasse 9a der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster.

Ich hätte nie gedacht, dass mein Bericht über das zweiwöchige Praktikum in der Salmünsterer Praxis für Logopädie und Lerntherapie Andrea Horseling bei den Jury-Mitgliedern des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft so gut ankommt und ich hessenweit den ersten Platz belege.“, erklärt Imke Benz während der Preisverleihung des Wettbewerbes „Bester Praktikumsbericht“ in Bad Nauheim.

Schon zuvor wurde Imke für ihren Bericht in der Kategorie „Integrierte Gesamtschule“ auf Kreis- und Bezirksebene geehrt. Mit ihr freuen sich Imkes Klassenlehrerin Ann-Kathrin Koch und Julia Czech, Pädagogische Leiterin der Henry-Harnischfeger-Schule.

Ann-Kathrin Koch lobt Imkes Schreibstil und Beobachtungsgabe: „Auch im Unterricht verfasst Imke tolle Berichte, die wir schulintern veröffentlichen.“

Julia Czech ist stolz auf die Kontinuität der Leistungen der Harnischfeger-Schüler: „Bereits zum dritten Mal in Folge belegen unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Wettbewerb die Plätze 1 bis 3 hessenweit.“

Die Juroren lobten die Qualität aller Berichte ausdrücklich und dankten den Kolleginnen und Kollegen in den Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler jedes Jahr neu so gut auf die Praktika vorbereiten. Aber auch den Eltern und betrieblichen Betreuerinnen und Betreuern galt ein großes Lob für die tolle Unterstützung in der wichtigen Phase der Berufsorientierung. Diesem Dank schloss sich Reinhold Maisch, Geschäftsführer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft der Gesamtregion Osthessen, an und ergänzte, dass die Erfolge der Preisträgerinnen und Preisträger oftmals ein Türöffner zu Ausbildung und dualem Studium seien.

von links nach rechts:
Ann-Kathrin Koch (Klassenlehrerin), Preisträgerin Imke Benz, Praktikumsbetreuerin Andrea Horseling (Praxis für Logopädie und Lerntherapie Horseling), Julia Czech (Pädagogische Leiterin Henry-Harnischfeger-Schule)

 

Überregional erstklassig bei Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“

bester Praktikumsbericht Henry-Harnischfeger-Schule

Plätze 1 und 3 gehen an Imke Benz und Laura-Sophie Kulke

Richtig stolz ist die Henry-Harnischfeger-Schule auf ihre beiden Schülerinnen Laura Kulke und Imke Benz aus den Klassen 9d und 9a. Beide Salmünsterer Schülerinnen wurden für ihren Praktikumsbericht im Rahmen der überregionalen Preisverleihung des Wettbewerbes „Bester Praktikumsbericht“ des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Osthessen in Offenbach geehrt.

Laura-Sophie Kulke erhielt für ihren Bericht über das Betriebspraktikum im Unternehmen Woco Bad Soden-Salmünster in der Kategorie Integrierte Gesamtschulen den dritten Platz. Betreut wurde sie von ihrer Klassenlehrerin Dagmar Schlott.

Imke Belz berichtete erfolgreich über ihr Praktikum in der Salmünsterer Praxis für Logopädie und Lerntherapie Andrea Horseling und belegte Platz 1.

Ann-Kathrin Koch, Imkes Klassenlehrerin, zeigt sich mächtig stolz: „Mir war eigentlich bereits beim ersten Lesen klar, dass der Praktikumsbericht im Wettbewerb vorne mit dabei ist.“ Auch ihre Kollegin Dagmar Schlott freut sich sehr über den Erfolg ihrer Schülerin Laura Kulke. Unter 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind zwei Harnischfeger-Schülerinnen auf dem Siegertreppchen.

Julia Czech, Pädagogische Leiterin der Henry-Harnischfeger-Schule, weiß schon jetzt, dass eine Schülerin unter den Hessensiegern ist. Die Platzierung sei allerdings noch ein Geheimnis. „Die nächste Stufe ist die Hessenebene. Ich drücke im Namen der gesamten Schulgemeinde fest die Daumen und hoffe auf den Hessensieg. Dies wäre der dritte Hessensieg unserer Schule in Folge. Mein Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen, die ihre Schülerinnen und Schüler so gut auf das Praktikum vorbereiten. Aber auch den Eltern und betrieblichen Betreuerinnen und Betreuern gebührt ein großes Lob von Seiten der Schule für die tolle Unterstützung in der wichtigen Phase der Berufsorientierung. “

Reinhold Maisch, Geschäftsführer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft der Gesamtregion Osthessen, freut sich mit der Henry-Harnischfeger-Schule und anderen Schulen aus dem Altkreis Schlüchtern: „Die Region Osthessen ist auf jeden Fall auch auf Hessenebene gut vertreten. In jeder Schulform sind Schülerinnen und Schüler aus Osthessen unter den Hessensiegern.“ Hier findet die Prämierung am 21. August in Bad Nauheim statt.

Foto von links nach rechts:
Reinhold Maisch (Arbeitskreis Schule-Wirtschaft), Laura-Sophie Kulke, Imke Benz, Ann-Kathrin Koch (Klassenlehrerin) und Julia Czech (Pädagogische Leiterin)

Vielfalt, Kreativität und Förderung im Mittelpunkt

hilfsbereite Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule

Von „Jugend forscht“ bis „Fit für die Oberstufe“ im Ganztagsangebot

Die über 1000 Schülerinnen und Schüler der Grundstufe und Sekundarstufe der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster haben nun die Qual der Wahl: Neben dem verpflichtenden Profilunterricht in den Fächern IT, Naturwissenschaften, Sprachen, Sport und Kreativität gibt es weitere Angebote am Nachmittag. Die Arbeitsgemeinschaften „Jugend forscht“ oder „Chemie für Grundschüler“ wecken den Forschergeist und legen den Grundstein für wissenschaftliches Arbeiten. „Fit für die Oberstufe in Englisch“ oder das internationale Französischzertifikat „DELF“ bereiten auf Hochschulreife und Arbeitswelt vor. Wer sich lieber in Denksport übt, besucht die „Schach AG“ oder betätigt sich etwas sportlicher in der „Tischtennis AG“, einem Kooperationsprojekt mit dem TTC Salmünster. Mit dem Turnverein und dem Tennisverein gibt es ebenfalls langjährige Kooperationsprojekte im Ganztagsbereich. Ausgebildet in Erster Hilfe werden Schülerinnen und Schüler in der „Sanitäts-AG“, um während des Schulalltags kleine Verletzungen zu versorgen. „Sir Henry und die Harnischfeger“ heißt die Theatergruppe, die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 zur Mitarbeit einlädt. „Besonders freut sich die Henry-Harnischfeger-Schule über die Bücherei AG, die den Schülerinnen und Schülern angeleitetes Arbeiten und Recherchieren in der vom Förderverein modernisierten Bibliothek ermöglicht.“, so Julia Czech, Pädagogische Leiterin der Integrierten Gesamtschule. Darüber hinaus gibt es von Montag bis Donnerstag das Angebot einer Hausaufgabenbetreuung in Kleingruppen mit gemeinsamem Mittagessen in der Schulmensa. Zur Wiederholung und Vertiefung bietet die Schule zusätzlich Förderkurse für alle Jahrgangsstufen der Sekundarstufe, zum Beispiel in Mathematik, an.

Foto: Hilfsbereite Schülerinnen und Schüler informieren ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler sowie deren Eltern über die zahlreichen Nachmittagsangebote der Henry-Harnischfeger-Schule.

105 neue Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 5 der Henry-Harnischfeger-Schule

Einschulung Jahrgang 5 Henry-Harnischfeger-Schule

Schülerbuspaten und Klassenpaten leisten Herausragendes

Aufgeregt saßen 105 Fünftklässler in der Pausenhalle der Henry-Harnischfeger-Schule und fieberten ihrer Einschulung mit Spannung entgegen. Etwas warm war ihnen nicht nur wegen der Frage, wer ihr Klassenlehrer oder ihre Klassenlehrerin sein würde, sondern auch wegen der dichten Stuhlreihen: Die Großsporthalle, die die Schülerinnen und Schüler hoffentlich bald in vollen Zügen während ihres Sportunterrichts und der bewegten Pausen nutzen können, wird derzeit noch saniert.

Nicht weniger spannend war die Einschulung der neuen Fünftklässler auch für Schulleiterin Susanne Glück, die ihre erste Arbeitswoche an ihrer Dienststelle in Salmünster antritt und gemeinsam mit Stufenleiterin Tamara Schmidt-Willenborg das neue Klassenlehrerteam im Jahrgang 5 vorstellte: Katharina Rutner (5a), Jonas Göbel (5b), Melanie Rosenberger (5c), Katrin Ringelstein (5d) und Evelin John (5e) übernehmen die Leitung der fünf neuen Klassen.

Neben wichtigen Informationen zu Ganztagsangeboten und Hausaufgabenbetreuung wurde auch die wichtige Arbeit des Fördervereins und des Schulelternbeirates vorgestellt. Musikalisch umrahmten Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit Musiklehrer Alexander Zahn die Veranstaltung. Der Jahrgang 6 überreichte als kleines Willkommensgeschenk jedem neuen Schüler und jeder neuen Schülerin eine selbstgebastelte Schultüte.

Während die neuen Harnischfeger-Schülerinnen und -Schüler mit ihren Lehrern und Klassenpaten in die Klassenräume gingen, um sich am ersten Schultag vor allem gegenseitig kennenzulernen, arbeiteten die Schülerbuspaten auf Hochtouren: Da die Henry-Harnischfeger-Schule von 1000 Schülerinnen und Schülern aus über 80 Wohnorten besucht wird, stellen die Busfahrten eine besondere Herausforderung dar. In Seminaren werden jedes Jahr 40 Schülerinnen und Schüler von Lehrern zu Buspaten ausgebildet, die vor und im Schulbus jederzeit für jüngere Schülerinnen und Schüler ansprechbar sind. Mit viel Geduld und weit sichtbaren Schildern erläuterten und zeigten die Schülerbuspaten den neuen Fünftklässlern ihren sicheren Weg nach Hause.

Danke“ sagte das Schulleitungsteam für die Organisation des Elterncafés und vor allem für das ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler, die an der Henry-Harnischfeger-Schule als Klassen- oder Buspaten fungieren oder ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler über Ganztagsangebote und Abläufe in der „großen Schule“ informieren.

Foto: Die Schülerbuspaten helfen ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern dabei, den richtigen Schulbus zu finden. In der ersten Schulwoche werden die Buspaten, betreut von Lehrerin Elke Ziegler, mit den entsprechenden Schildern an den Schulbussen stehen.

Hessensieger in Chemiewettbewerb

Jugend forscht Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule im Chemieunterricht

Die gesamte Schulgemeinde der Henry-Harnischfeger-Schule ist stolz auf ihre jungen Forscherinnen und Forscher der Arbeitsgemeinschaft „Jugend forscht“ aus den Jahrgängen 7 und 10.

Mehrere Schuljahre in Folge sind Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster landesweit im Wettbewern „Chemie- mach mit!“ erfolgreich.

Auf den ersten Platz in ganz Hessen kommen in der Kategorie „Frühstarter“ Samuel Kern und Jonathan Ringelstein aus der Klasse 7d.

Die Schülerteams um Joshua Haberkorn, Tom Kailing, Markus Lutz, Leonie Esser, Viktoria Kaiser und Josephine Bahlke belegen in der Kategorie „3. Lernjahr Chemie“ den dritten Platz im Landeswettbewerb.

Dieser findet halbjährlich statt und umfasst verschiedene Themen. Im ersten Halbjahr ging es um Farben und im zweiten um verschiedene Reaktionen, die alle mit Kupfer zusammenhingen. Die Reaktionen gehen oft weit über den Schulstoff hinaus und wir haben das Ganze mit unserem Leiter der Arbeitsgemeinschaft, Chemielehrer Winfried Schlägel, erarbeitet. Die Aufgabe bestand darin, Versuche durchzuführen, auszuwerten und in einem Protokoll zusammenzufassen. Diese Ergebnisprotokolle wurden versendet und bewertet. Im ersten Halbjahr hatten sie einen Umfang von dreißig Seiten, im zweiten zwanzig.“, erklärt Joshua Haberkorn aus Jahrgang 10.

Winfried Schlägel ist besonders beeindruckt von der Tatsache, dass die Henry-Harnischfeger-Schüler dabei Gymnasien, die ihren Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen Lehren und Lernen haben, im Wettbewerb hinter sich ließen.

Das Lernen in unseren neuen naturwissenschaftlichen Räumen, das Nawi-Profil und die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag, wie z.B. „Jugend forscht“, zahlen sich aus: Unsere Schülerinnen und Schüler wählen für ihr Abitur oftmals naturwissenschaftliche Fächer und studieren diese im Anschluss.“, so Winfried Schägel.

Foto: Chemielehrer und Koordinator von „Jugend forscht“ Wilfried Schlägel mit seinen Landessiegerinnen und -siegern

150 Schülerinnen und Schüler erkunden die deutsch-deutsche Geschichte in der Bundeshauptstadt

Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule in Berlin Jahrgang 9

Jahrgang 9 der Henry-Harnischfeger-Schule auf Studienfahrt in Berlin

Mitte Juni eroberten 150 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Klassenlehrern und Begleitkräften die Bundeshauptstadt Berlin. Die Trennung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg, die zuvor Thema im Fach Gesellschaftslehre war, konnte von der Reisegruppe aus Salmünster nun in Gedenkstätten und Museen vor Ort erkundet werden.

Während einer Stadtrundfahrt und Stadtrallye machten sich die Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule ein erstes Bild über das ehemals geteilte Berlin, die Schrecken der Berliner Mauer und des Todesstreifens, z. B. an der Bernauer Straße.

Tief bewegt waren die Jugendlichen von der STASI-Gedenkstätte Hohenschönhausen, einem ehemaligen Gefängnis der DDR, durch das heute ehemalige inhaftierte Oppositionelle führen und den Besuchern von der psychischen Gewalt berichten, die an diesem Ort von Mitarbeitern der Staatssicherheit der DDR praktiziert wurde. „Isolationshaft, Schlafentzug, andauernde nächtliche Verhöre und immer die Angst davor, dass den Familienangehörigen etwas angetan wird, machen diesen Ort für mich zu einem Ort des Schreckens. Es soll für euch ein Mahnmal sein, Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Wer in einer Demokratie schläft, wacht in einer Diktatur auf.“, mahnt ein Mitarbeiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen an.

Auch die Bedeutung Berlins als politisches Zentrum Deutschlands im Herzen Europas war Thema der Reisegruppe: Der Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatsekretärs Dr. Peter Tauber (CDU) folgten drei Klassen in das Reichstagsgebäude. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler auf der Besuchertribüne die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages kennen. Im Anschluss daran nahm sich Peter Tauber Zeit, die Jugendlichen zu begrüßen und begleitete sie auf das Dach des Reichstagsgebäudes.

Ein großes Wiedersehen mit allen neunten Klassen gab es am letzten Abend in der Schülerdiskothek Matrix, in der die Salmünsterer erschöpft, aber zufrieden ihre Berlin-Erlebnisse austauschten und die letzten Kräfte heraustanzten.

Schülerinnen und Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule in Berlin Jahrgang 9

Drei der sechs neunten Klassen der Henry-Harnischfeger-Schule vor dem Reichstagsgebäude. Die Klassen 9c, 9e und 9f vor dem Bundeskanzleramt.

Erneut Topleistungen der jungen Harnischfeger-Schüler

Henry-Harnischfeger-Schule belegt 2. und 4. Platz bei Leichtathletik-Regionalentscheid

Jugend trainiert für Olympia‘

Am Mittwoch fand in Frankfurt der Regionalentscheid der Wettkampfklassen Il und III in der Leichtathletik statt. Die Henry-Harnischfeger-Schule startete bei strömenden Regen mit 20 Schülern in den Wettkampf.

In der Wettkampfklasse III (Geburtsjahrgänge 2007-2004) belegte die Mannschaft der Salmünsterer Gesamtschule einen hervorragenden 2. Platz und qualifiziert sich damit für den Landesentscheid am 12. Juni in Gelnhausen. Leider können die Sportler dort nicht starten, da der überwiegende Teil der Schüler in dieser Zeit auf lange vorher gebuchten Klassen- und Abschlussfahrten ist. Besonders viele Punkte für das Team sammelte Anton Metzler (4,72m im Weitsprung, 1,54m im Hochsprung und 10,14 Sek. im 75m Sprint), Luke Ruppel (1,51m im Hochsprung und 10,4 Sek. im 75m Sprint), Phillip Kautz (54m im Ballwerfen) und Merlin Kistner (53,50m im Ballwerfen).

In der Wettkampfklasse II (Geburtsjahrgänge 2005-2002) belegten die jungen Sportler in einem starken Starterfeld den 4. Platz.

Herausragende Athleten waren hier Anton Ditmann (1,80m im Hochsprung und 5,49m im Weitsprung) und Mathias Pelka (11,98 Sek. im 100m Sprint und 5,69m im Weitsprung)

Auch auf Foto:

Im den Teams waren: Niklas Dietrich, Art Memeti, Hubert Panek, Sebastian Lisiak, Florian Buchhold, Lennart Herber, Phillip Kautz, Markus Heinrich, Merlin Kistner, Luke Ruppel und Anton Metzler, Mathias Pelka, Anton Ditmann, Robin Kliehm-Eckert, Andreas Heid, Leandro Jobst, Markus Lutz, Tobias Buchhold, Lukas Bojnec und Roman Jukenev.

Betreut wurden die Sportler von den Sportlehrerinnen Sandra Seipel, Jasmin Reus und dem Bundesfreiwilligen Valentin Kirchner. Diese waren besonders stolz auf das disziplinierte Durchhaltevermögen trotz der sehr schlechten Wetterbedingungen.

17 neue Buspatinnen und Buspaten an der Henry-Harnischfeger-Schule

Henry-Harnischfeger-Schule Buspatenschulung

Intensives Wochenendseminar für die sichere und konfliktfreie Busfahrt

„Unsere treuen und zuverlässigen Buspatinnen und Buspaten aus dem Jahrgang 10 verabschieden sich leider kurz vor den Sommerferien von uns und wechseln auf weiterführende Schulen oder in Ausbildung. Daher brauchen wir neue zuverlässige Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 8 mit gutem Sozialverhalten und einer starken Persönlichkeit, die als Buspatinnen und Buspaten die wichtige Aufgabe eines Ansprechpartners insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler übernehmen.“, erklärt Elke Ziegler, Lehrerin an der Henry-Harnischfeger-Schule und gemeinsam mit ihrer Kollegin Evelin John für die Buspatenschulungen zuständig.

„In Rollenspielen übten die Schülerinnen und Schüler neben dem sicheren Ein- und Aussteigen in den Bus vor allem die Übernahme von Verantwortung. Zu Beginn eines jeden Schuljahres müssen unsere Schülerbuspatinnen und -paten die neuen Fünftklässler unserer Schule bei der Fahrt zur Schule und nach Hause unterstützen. Und wir machen sie bereits jetzt schon dafür fit, damit die über 100 neuen Fünftklässler sich in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien bei uns wohl und sicher fühlen können.“ so Evelin John, Lehrerin der Henry-Harnischfeger-Schule.

Foto: Neue Buspatinnen und Buspaten simulieren eine alltägliche Situation im Bus.

 

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