Gedenken an die Opfer des Holocaust

Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule legen Rosen an Stolpersteinen nieder

Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnerten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Henry-Harnischfeger-Schule an die Opfer des Nationalsozialismus, darunter auch ehemalige jüdische Schüler ihrer Schule.

Schulgründer Henry Harnischfeger ermöglichte in den Jahren 1930/31 durch eine großzügige Spende den Bau der Schule und setzte trotz vieler Widerstände seine Vision einer gemeinsamen Schule für alle um: Katholische, evangelische und jüdische Schülerinnen und Schüler sollten unter einem Dach gemeinsam lernen. Dadurch schlossen die drei konfessionell getrennten Schulen und zogen gemeinsam in das neue Schulhaus. Nur wenige Jahre später wurden sie deportiert. Viele von ihnen wurden von den Nationalsozialisten getötet.

Noch heute erinnert die Henry-Harnischfeger-Schule im Unterricht und in Projekten an das Schicksal ihrer ehemaligen jüdischen Schülerinnen und Schüler. „Das Verlegen und Reinigen der Stolpersteine ist uns ein stetes Anliegen. Das „Nie wieder!“ ist unser allumfassender Auftrag.“, erklärt die Schule.

 

 

Auf den Fotos:

Im Namen der Schulgemeinde erinnern Schülerinnen und Schüler der Klassen 10b und 10c gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften Melanie Rosenberger und Jonas Göbel an die Opfer des Holocaust.