Jugend debattiert –

Stephanie Köster geht aus Regionalentscheid 2026 von Jugend debattiert als Zweitplatzierte hervor und qualifiziert sich für die Landesebene

„Demokratie sucht Mitstreiter“ – unter diesem Motto hatte auch in diesem Jahr das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen zum Schulverbundsentscheid 2026 von Jugend debattiert geladen und fünf weitere Schulen waren mit ihren Debattantinnen und Debattanten dieser Einladung gefolgt, darunter auch die Henry-Harnischfeger-Schule, die vor den Weihnachtsferien den Schulentscheid unter Leitung von Studienrätin Andrea Auth durchgeführt hatte.

Nach einer kurzen Begrüßung und einer Einweisung der Jury, die sich alljährlich aus Lehrkräften, unter anderem in diesem Schuljahr auch Andrea Auth und Lea Nawra von der Henry-Harnischfeger-Schule, und teils extra dafür geschulten Schüler-Jurorinnen und -Juroren der teilnehmenden Schulen zusammensetzt, suchten die Schülerinnen und Schüler die ihnen zugewiesenen Räume auf, um dort direkt in die erste Debatte zu starten. Nach zwei Qualifikationsdebatten (Hinrunde: „Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?“ und Rückrunde: „Soll auf allen öffentlichen Plätzen in unserer Region kostenloses WLAN angeboten werden?“) ging Stephanie Köster (Klasse 10c) von der Henry-Harnischfeger-Schule als Punktbeste ihrer Altersgruppe hervor und qualifizierte sich damit für die Finalrunde, in der sie auf der Position Pro 1 die Richtung für die Debatte zur Streitfrage „Sollen für schriftliche Prüfungen in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel zugelassen werden?“ vorgeben konnte. Dies gelang ihr so gut, dass sie schließlich als Zweitplatzierte der Altersgruppe 1 aus dem Wettbewerb hervorging und somit die nächste Stufe – das Landesfinale Nord – erreichte.

Die beiden Schülerinnen Leja Gerhardt (Klasse 10a) und Susan Mann (Klasse 9b) waren ebenfalls mitgereist und vollends begeistert. „Es hat so Spaß gemacht“, resümiert Leja Gerhardt nach ihren beiden Qualifikationsdebatten und teilte vor der Finaldebatte ihre Recherchen und Erkenntnisse zum Thema mit ihrer Mitschülerin. „Das war alles total spannend und macht einfach Lust auf mehr“, freut sich Susan Mann, die als Nachrückerin mitgereist war und im kommenden Jahr erneut die Chance hat, im Schulentscheid der Henry-Harnischfeger-Schule anzutreten und sich für den Schulverbundsentscheid zu qualifizieren. „Nun drückt die gesamte Schulgemeinde der Henry-Harnischfeger-Schule Stephanie Köster die Daumen“, erklärt Andrea Auth abschließend.